Zugsteuerung

Vorerst die Vorstellungen der Steuerung wie sie 2002 definiert wurde.

Zur Steuerung der Fahrabläufe wurde die gesamte Anlage in 22 Blockstrecken unterteilt, die jeweils am Anfang und am Ende mit einem Signal gesichert sind. Zur definierten Steuerung (Vorwärts- Rückwärtsfahrt , Geschwindigkeit) werden die Lokomotiven nicht mit Wechselstrom, sondern zur Erhaltung des Drehmomentes mit pulsweitengeregeltem Gleichstrom ( Fahrtrichtung polaritätsabhängig) betrieben.

Die Steuerung der gesamten Anlage erfolgt über einen Mikroprozessor, der neben dem Fahrbetrieb (Weichensteuerung, Signalsteuerung, Fahrgeschwindigkeit) auch die Steuerung aller Nebenverbraucher (Gebäudebeleuchtung, Ampeln etc) übernimmt. Der Mikroprozessor kann entweder über eine kleine Tastatur oder über eine serielle Schnittstelle mittels eines Computers gesteuert werden.

Aber im Laufe der Zeit haben andere Überlegungen, besonders die Entwicklung am Digitalen Sektor, vor allem die Berichte über die Central Station von Märklin den Umbau auf digital sinnvoll erscheinen lassen.

Leider habe ich erst durch die der CS beiliegenden Beschreibung den vollen Umfang der (zumindest derzeitigen) Unbrauchbarkeit erkannt. Gottseidank ist die Verdrahtung der Blockstrecken noch vorhanden und derzeit nur auf eine Versorgungsspannung gelegt, sodaß eine Fallback Variante jederzeit möglich wäre.

Nach heutigem Stand (03/2007) werde ich den Fahrbetrieb und die Weichensteuerung vorerst über die CS erledigen, Anlagenbeleuchtung, Signale und andere Anlagenelektronik werde ich über einen eigenen Prozessor laufen lassen. Die Verbindung Signal - Zug Halt ist mir allerdings momentan nicht klar.

Inzwischen ist viel Zeit vergangen und die Entwicklung ist mit allerlei Kurven weitergegangen.

Die Anlagenbeleuchtung wid inzwischen mit mehreren Microprozessoren (Arduino) gesteuert und der Fahrbetrieb läuft über iTrain am Computer.

Die Stellung der Signale erfolgt durch iTrain und wirtd mittels Märlin Code auf die Schienen übertragen. Die Ansteuerung der Signal-LEDs wird mittels eines Arduinos, der die entspechenden MM Codes entschlüsselt, durchgeführt. Damit ist auch die Verbiindung von Signal und Zughalt gewährleistet.